wer bin ich

1959 wurden John McEnroe, Christian Wulff, Emma Thompson, Bryan Adams, Thomas Quasthoff, Florence Griffith-Joyner und ich geboren. Geboren, aufgewachsen, Schulbesuche und Berufsausbildung, alles in Linz. Obwohl mich mein Beruf in fast alle Länder Europas geführt hat und noch immer führt, bin ich mit der oberösterreichischen Landeshauptstadt fest verwurzelt.

Mit der Fotografie beschäftige ich mich seit meiner Kindheit, genauer gesagt seit dem 6.Lebensjahr. Dank des „Bazooka“ Kaugummi, wo man für eine bestimmte Anzahl Kaugummi-Schleifen und einen kleinen Schillingbetrag in bar, einen „Knipsapparat“ bekommen hat. Bald war das mit Rollfilm beladene Knipsgerät erschöpft und eine Kompaktkamera folgte. Statt einer Uhr, wie so üblich, bekam ich zur Firmung meine erste Spiegelreflexkamera, eine Yashica FRI. Von da an ließ mich die Fotografie nicht mehr los, Teleobjektiv, Weitwinkel und ein Winder ergänzten meine erste Fotoausrüstung. Schnell trat ich einem Fotoklub bei, Filme aus der Meterware konfektioniert und entwickelt, Fotos aus- & bearbeitet, allerlei Fotoliteratur gewälzt, bis ich mir zur Geburt meiner älteren Tochter meinen Kindheitstraum einer Nikon Spiegelreflexkamera erfüllte. Begonnen mit einer Nikon FE2 und einem Zoomobjektiv, rasch erweitert mit einer gebrauchten Nikon F3. Meine Nikon F3, Baujahr ca. 1985, ist noch immer funktionstüchtig!

Das war auch gleichzeitig mein Start in die Diafotografie. Ende der 80er Jahre hatte mich die Dia-Überblendung erwischt. Meine ersten beiden Projektoren (gebrauchte Leitz Pradovit) in Verbindung mit einem Stumpfl Steuergerät wurden angeschafft. AV-Seminare und workshops besucht, die Ausrüstung wuchs an (Vierspurrecorder, Mischpult, Projektionsgestell, Diatrickeinrichtungen, WESS-Diarahmen, Soft- & Hardedgemasken). Bald war es mit zwei Projektoren langweilig, vier mussten her und natürlich Kodak-Rundmagazinprojektoren, Panoramaprojektion mit neun Projektoren waren mein Highlight vor dem Ende der Analog-Fotografie.

Zwischenzeitlich schaffte ich mir eine Mittelformatkamera an (Pentax 67II), neben SW auch für die Diafotografie. So ein 7 x 6cm Dia hat schon etwas! Zum Projizieren dann zwei gebrauchte Götschmann-Projektoren, die ich in die Panoramaprojektion eingebunden habe, tolle Effekte und vor allem Bildqualität.

Allmählich änderte sich der fotografische Zeitgeist, und so begann ich mich schweren Herzens von meinen Diaprojektoren und der Analogausrüstung zu trennen. Nur die beiden „Götschmänner“ habe ich noch.

Heute ist meine Ausrüstung digital (ausgenommen meiner Nikon F3) mit neuen Objektiven, aber dazu mehr in der Rubrik „Ausrüstung“.

Sportlich betätigt habe ich mich schon immer gerne (wenn es mir mein Beruf erlaubt hat). Daher auch meine Liebe zur Sportfotografie. Aber genauso gerne sehe ich durch den Sucher eine schöne Landschaft und Natur, mein fotografisches „Steckenpferd“ ist die Makrofotografie. Das digitale Zeitalter hat auch in der Überblendtechnik und-projektion neue Maßstäbe gesetzt. HDAV ist das Zauberwort. Im Fotoklub Leonding habe ich Gleichgesinnte gefunden, die auch dieser Leidenschaft verfallen sind.

Mein ganz großer Dank gilt meiner Frau, die mich leider viel zu früh verlassen hat. Sie war mein Wegbegleiter bei vielen fotografischen Unternehmungen, stand mir immer mit Rat und Tat bei den AV-Projekten bei. Mit Akribie hat sie oft recherchiert, Musik ausgesucht und beim Auf- & Abbau der Projektionsanlage geholfen. Geduldig hat sie an meiner Seite oft ausgeharrt bis die Lichtstimmung passte, das Bild am Film oder am Chip und die Fotoausrüstung wieder verstaut war. Auch meine Kinder tragen das „Foto-Gen“ in sich.

„Es ist nicht die tolle Kamera die tolle Bilder macht,

es ist Der, der sie bedient,

den Augenblick erfasst und zur richtigen Zeit den Auslöser betätigt!“